Warum hast du einen Magnesiummangel und warum hilft das Präparat aus der Apotheke meistens nicht?
Die meisten von uns haben schon einmal gehört, dass sie Magnesium zu sich nehmen sollten. Vielleicht leiden Sie unter Muskelkrämpfen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder Schlafstörungen. Tatsache ist, dass etwa die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung nicht genügend von diesem wichtigen Mineralstoff über die Ernährung aufnimmt. Ihr Arzt wird es bei einer Vorsorgeuntersuchung wahrscheinlich nicht erwähnen, aber die wissenschaftlichen Daten sprechen eine klare Sprache: Wir brauchen Magnesium dringend.
Und hier stoßen wir auf ein grundlegendes Problem. Es geht nicht nur darum, ob Sie Magnesium zu sich nehmen, sondern vor allem darum, in welcher Form.
Die Ernährung sollte immer an erster Stelle stehen
Bevor Sie überhaupt über Tabletten und Pulver nachdenken, werfen Sie einen Blick auf Ihren Teller. Magnesium kommt von Natur aus in sehr gesunden Lebensmitteln vor, die wir jedoch in unserer täglichen Ernährung oft vernachlässigen.
Um Ihre Magnesiumzufuhr auf natürliche Weise zu steigern, versuchen Sie, folgende Lebensmittel in Ihren Tagesablauf zu integrieren:
- Blattgemüse: Gewöhnlicher Spinat ist ein absolutes Grundnahrungsmittel und eine hervorragende Quelle.
- Nüsse und Samen: Eine Handvoll Mandeln ist ein idealer und schneller Snack voller Magnesium.
- Hülsenfrüchte: Schwarze Bohnen, Kichererbsen oder Linsen sollten auf Ihrem Speiseplan auf keinen Fall fehlen.
- Vollkorngetreide: Es versorgt den Körper nicht nur mit Magnesium, sondern auch mit dringend benötigten Ballaststoffen.
Wenn Sie wissen, dass Sie diese Lebensmittel nur selten zu sich nehmen und Ihr Teller fast leer bleibt, stellt ein Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle „Gesundheitsvorsorge“ dar.

Die Falle namens Magnesiumoxid
Hier gibt es jedoch einen Haken, von dem man in der Apotheke oft nichts erfährt. Die meisten gängigen und günstigen Nahrungsergänzungsmittel aus dem Supermarkt enthalten Magnesiumoxid.
Warum ist das ein Problem? Aus rein biologischer Sicht wird diese Form vom menschlichen Körper extrem schlecht aufgenommen. Ein großer Teil des Magnesiumoxids durchläuft einfach Ihren Verdauungstrakt, ohne überhaupt in den Blutkreislauf zu gelangen. Das ist auch der Grund, warum viele Menschen nach der Einnahme von billigem Magnesium absolut keine Veränderung spüren. Zudem kann diese Form als starkes Abführmittel wirken, was zu unangenehmen und dringenden Nebenwirkungen führt.
In welche Form lohnt es sich zu investieren?
Wenn Sie bereits Geld für ein Nahrungsergänzungsmittel ausgeben möchten, wählen Sie eines, das der Körper auch wirklich verwerten kann. Bioverfügbarkeitstests zeigen immer wieder, dass organisch gebundene Magnesiumformen deutlich besser wirken als billige Oxide. Ein hervorragendes Beispiel für eine Innovation ist Magnesium-L-Threonat (oft unter dem Namen Magtein patentiert). Diese Form wurde von Wissenschaftlern mit einem klaren Ziel entwickelt: das Problem zu lösen, dass der Großteil des Magnesiums die Blut-Hirn-Schranke (die Schutzschicht zwischen dem Blutkreislauf und dem Gehirn) nicht überwinden kann.
Empfohlen
L-Threonat schafft das jedoch problemlos. Dadurch bietet es gleich mehrere spezifische Vorteile:
- Kognitive Vorteile: Studien bringen es direkt mit einer besseren Konzentrationsfähigkeit, einem besseren Gedächtnis und einer insgesamt höheren geistigen Leistungsfähigkeit in Verbindung.
- Magenfreundlich: Es verursacht keine unangenehmen Verdauungsbeschwerden und keinen akuten Drang zur Toilette, wie sie für das Oxid typisch sind.
- Maximale Resorbierbarkeit: Ihr Körper nimmt den Mineralstoff tatsächlich auf und verwertet ihn.
Zusammenfassung
Magnesiummangel ist ein durchaus reales Problem, dessen Lösung glücklicherweise unkompliziert ist. Achten Sie in erster Linie auf eine abwechslungsreiche Ernährung, die reich an Mandeln, Spinat und Bohnen ist. Wenn Sie sich jedoch für eine Nahrungsergänzung entscheiden, vergessen Sie nicht, dass die Form des Präparats genauso wichtig ist wie die Entscheidung, Magnesium einzunehmen. Lesen Sie das Etikett sorgfältig durch und lassen Sie Magnesiumoxid lieber im Regal stehen. Eine „Gesundheitsversicherung“ macht nämlich nur dann Sinn, wenn sie nachweislich wirkt.
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