Dorian Yates warnt vor einer beliebten Bizepsübung! Die Wissenschaft zeigt jedoch etwas anderes
Der sechsmalige Mr.-Olympia-Sieger Dorian Yates hat eine der beliebtesten Übungen für den Bizeps scharf kritisiert. Er hält das Training auf der Scott-Bank für ineffektiv und potenziell gefährlich. Seine Meinung wirft jedoch interessante Fragen auf. Was ist an seinen Argumenten dran, und was sagen wissenschaftliche Studien über die Wirksamkeit dieser Übung?
Eine der beliebtesten Übungen für den Bizeps? Dorian Yates lehnt sie ab!
Die Scott-Bank gehört zu den Klassikern des Krafttrainings. Man findet sie praktisch in jedem Fitnessstudio, und viele Sportler betrachten sie als eine der besten Methoden, um den Bizeps zu isolieren. Doch der sechsmalige Mr. Olympia-Sieger Dorian Yates vertritt zu dieser Übung eine ganz andere Meinung.
In einem am 28. Oktober 2026 auf Instagram veröffentlichten Video erklärte er, warum er seinen Schützlingen das Training an der Scott-Bank nicht empfiehlt. Seiner Meinung nach stellen diese Übungen nämlich ein unnötiges Risiko für die Sehnen dar und bieten gleichzeitig keine ideale Belastung des Muskels während der gesamten Bewegungsausführung.
Yates wies vor allem auf den unteren Teil der Wiederholung hin, bei dem seiner Meinung nach eine erhebliche Belastung auf die Sehnen ausgeübt wird. In der oberen Position nimmt der Widerstand hingegen deutlich ab. Genau diese Kombination ist seiner Ansicht nach der Grund dafür, dass es geeignetere Alternativen gibt.

Welche Übungen empfiehlt er anstelle der Scott-Bank?
Yates bevorzugt vor allem Bizeps-Curls an der Nautilus-Maschine, die dank ihrer Konstruktion den Widerstandsverlauf während der Wiederholung variieren kann. Eine weitere Möglichkeit sind seiner Meinung nach konzentrierte Curls mit einer Hantel. Interessant ist jedoch, dass nicht alle Bodybuilding-Legenden seine Meinung teilen. Arnold Schwarzenegger beispielsweise empfahl in der Vergangenheit die Scott-Bank im Gegenteil als effektive Übung zum Aufbau des Bizeps.
Und genau hier stellt sich eine wichtige Frage.
Ist die Scott-Bank wirklich eine schlechte Übung, oder handelt es sich vor allem um die individuelle Erfahrung von Dorian Yates?
Was sagt die Wissenschaft dazu? Die Scott-Bank kann sehr effektiv sein
Im Jahr 2025 wurde eine Studie veröffentlicht, in der das Bankdrücken auf der Scott-Bank mit Bizeps-Curls auf einer Schrägbank verglichen wurde. An der Studie nahmen 63 Frauen teil, die acht Wochen lang ein Krafttraining absolvierten. Die Ergebnisse zeigten, dass beide Übungen zu Muskelwachstum führten, obwohl sich ihre Wirkungen in den einzelnen Bereichen der Arme leicht unterschieden.
So führte die Scott-Bank beispielsweise zu einem deutlicheren Wachstum im untersuchten Bereich näher am Ellenbogen, während die Übungen auf der Schrägbank einen Vorteil im Bereich näher an der Schulter zeigten. Die Studie bestätigt also nicht, dass die Scott-Bank unwirksam wäre. Gleichzeitig liefert sie jedoch nicht genügend Daten für die Schlussfolgerung, dass eine dieser Übungen generell sicherer ist.
Sollten wir also das Scott-Bankdrücken aus dem Programm streichen?
Dorian Yates stützt sich auf seine eigenen Erfahrungen mit intensivem Training sowie auf die Verletzungen, die er im Laufe seiner Karriere erlitten hat. Seine Empfehlungen sind daher auf jeden Fall beachtenswert. Für den normalen Fitnessstudiobesucher ist es jedoch nicht notwendig, die Scott-Bank automatisch aus dem Programm zu streichen. Viel wichtiger sind die technisch korrekte Ausführung, eine angemessene Belastung und kontrollierte Bewegungen.
Wenn dir die Übung liegt und keine Schmerzen verursacht, kann sie durchaus ihren Platz im Training haben.
Denn selbst sechs „Mr. Olympia“-Titel bedeuten nicht, dass eine bestimmte Übung für jeden gleichermaßen funktionieren muss.
Größere Bizeps beginnen mit qualitativ hochwertigem Training und Ernährung
Egal, ob du das Scott-Bankdrücken, Einarmübungen oder Bizepsmaschinen bevorzugst – die Grundlage für den Muskelaufbau bleibt regelmäßiges Training, eine schrittweise Steigerung der Belastung und ausreichende Erholung. Auch eine angemessene Nährstoffzufuhr spielt eine wichtige Rolle.
Beim Krafttraining kannst du GymSupps Creatine Monohydrate in Betracht ziehen. Bei einer täglichen Einnahme von 3 Gramm steigert Kreatin die körperliche Leistungsfähigkeit bei wiederholten, kurzzeitigen intensiven Belastungen. Zur Ergänzung der Proteinzufuhr eignet sich auch GymSupps XWhey Protein, da Proteine zum Aufbau und Erhalt der Muskelmasse beitragen.
Kein Nahrungsergänzungsmittel kann jedoch die richtige Technik oder einen langfristig durchdachten Trainingsplan ersetzen.
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