Rafael Brandao schockiert die Bodybuilding-Welt! Nach zehn Jahren verlässt er die Men's Open und wechselt zur Classic Physique

Noch zu Beginn dieses Jahres sprach Rafael Brandao davon, dass er die massigste Version seines Körpers auf die Bodybuilding-Bühne bringen wolle. Während der Vorbereitung gelang es ihm erstmals, die 300-Pfund-Marke, also etwa 136 Kilogramm, zu überschreiten, und seine Ambitionen in der Kategorie „Men’s Open“ blieben hoch. Doch nur wenige Monate später sieht alles anders aus.

Der 33-jährige brasilianische Bodybuilder gab bekannt, dass er nach zehn Jahren die Kategorie „Men’s Open“ verlässt und in die Kategorie „Classic Physique“ wechselt. Er gab diese Entscheidung am 27. Oktober 2026 über die sozialen Netzwerke bekannt und erläuterte sie anschließend in einem Video näher. Brandao bestätigte, dass es sein Ziel sei, 2027 auf die Wettkampfbühne zurückzukehren. Einen konkreten Wettkampf hat er jedoch noch nicht ausgewählt. Für die Fans ist dies eine überraschende Nachricht. Der Brasilianer gehörte nämlich zu den Wettkämpfern, die sich in den letzten Saisons auch gegen die massigsten Profi-Bodybuilder der Welt behaupten konnten.

Warum hat sich Brandao entschieden, die Men’s Open zu verlassen?

Im Gegensatz zur Kategorie „Men’s Open“, in der es keine Obergrenze für das Körpergewicht gibt, legt „Classic Physique“ größeren Wert auf die Gesamtproportionen und begrenzt gleichzeitig das maximale Wettkampfgewicht entsprechend der Körpergröße des Teilnehmers. Und genau hier sieht Brandao eine Chance. In einer ausführlicheren Stellungnahme für das brasilianische Publikum erklärte er, dass er während seiner Karriere lange Zeit gegen seine natürlichen Veranlagungen gearbeitet habe, um genügend Muskelmasse für den Wettkampf mit den größten Athleten aufzubauen.

Gleichzeitig erinnerte er jedoch daran, dass Symmetrie, Ästhetik, Harmonie und Proportionen schon immer zu seinen herausragendsten Stärken gehörten. Genau diese Qualitäten möchte er nun in der neuen Kategorie nutzen. Brandao deutete an, dass er bereits ausreichend Muskelmasse aufgebaut habe und sich statt einer weiteren Steigerung des Volumens darauf konzentrieren wolle, seine Figur so anzupassen, dass sie den Anforderungen der Classic-Physique-Klasse entspricht.

Sein Ziel ist es also nicht, bei Null anzufangen. Er möchte die Muskelmasse, die er über ein ganzes Jahrzehnt hinweg aufgebaut hat, auf andere Weise nutzen.

Rafael Brandao

Von der „Eight“ bei der Olympia in eine völlig andere Division

Brandao erhielt 2016 seine Profikarte und bestritt ein Jahr später seinen ersten Profi-Wettkampf. Nach und nach arbeitete er sich zu einem der herausragendsten brasilianischen Vertreter der Kategorie „Men’s Open“ hoch. Seine außerordentlich erfolgreiche Phase war die Saison 2024. Beim Arnold Classic im US-amerikanischen Columbus belegte er den dritten Platz. Anschließend gewann er sowohl den Arnold Classic South America als auch das Romania Muscle Fest Pro. Der Höhepunkt kam beim Mr. Olympia 2024, wo er den achten Platz belegte. Für Brandao war dies die beste Platzierung beim prestigeträchtigsten Bodybuilding-Wettbewerb der Welt.

Die Saison 2025 brachte jedoch gesundheitliche Komplikationen und eine Wettkampfpause mit sich. Im Jahr 2026 kehrte der Brasilianer zurück. Beim Arnold Classic belegte er den sechsten Platz, beim New York Pro wurde er Dritter und beim Pittsburgh Pro erneut Sechster. Im Mai kündigte er daraufhin eine weitere Wettkampfpause an. Ursprünglich hatte er noch von einer Rückkehr mit einem noch massiveren Körperbau gesprochen.

Nun ist jedoch klar, dass sein weiterer sportlicher Weg in eine andere Richtung führen wird.

Das größte Hindernis? Die strenge Gewichtsgrenze

Der Wechsel zur Classic Physique-Klasse bedeutet nicht nur eine Änderung der Wettkampfbekleidung und der Posen. Brandao muss auch eine deutlich niedrigere Gewichtsgrenze einhalten. Gemäß den Regeln der IFBB Pro League dürfen Wettkämpfer mit einer gemessenen Körpergröße von bis zu 180,3 Zentimetern maximal 99,3 Kilogramm wiegen. Fällt ein Teilnehmer in die nächsthöhere Größenklasse, also über 180,3 und bis zu 182,9 Zentimeter, beträgt die Obergrenze 103 Kilogramm.

Brandao ist etwa 180 Zentimeter groß. Das genaue zulässige Gewicht hängt daher von seiner offiziellen Vermessung vor dem Wettkampf ab. Zum Vergleich: In der Vergangenheit gab er ein Wettkampfgewicht von etwa 119 Kilogramm an. Im Vergleich zu dieser Form müsste er also je nach zugewiesener Größenklasse etwa 16 bis 20 Kilogramm leichter antreten.

Das ist ein deutlicher Unterschied.

Das bedeutet jedoch nicht, dass er genau so viel von seinem aktuellen Gewicht abnehmen muss. Dieses hat er bislang noch nicht öffentlich bestätigt. Gleichzeitig geht es nicht nur um die Zahl auf der Waage. Wichtig wird es sein, eine solche Muskelmasse, Proportionen und Wettkampfbereitschaft beizubehalten, die es ihm ermöglichen, mit den Spezialisten im Classic Physique-Bereich mitzuhalten.

Stehen ihm Duelle mit Ramon Dino und anderen Stars bevor?

Brandaos Wechsel bedeutet auch interessante Veränderungen in der brasilianischen Bodybuilding-Szene. Denn in der Classic-Physique-Klasse tritt sein Landsmann Ramon Dino an, eine der markantesten Persönlichkeiten der aktuellen Division. Und gerade die Möglichkeit, dass diese beiden Brasilianer in Zukunft auf einer Bühne aufeinandertreffen könnten, weckt natürlich das Interesse der Fans.

Die Konkurrenz wird jedoch außerordentlich stark sein. Bei der Mr. Olympia 2026 holte sich Niall Darwen den Titel, Mike Sommerfeld wurde Zweiter und Ramon Dino Dritter. Classic Physique ist also keineswegs eine einfachere Alternative zur Men’s Open. Es handelt sich um eine eigenständige Kategorie mit eigenen Anforderungen und einer sehr ausgeglichenen Weltelite.

Zudem ist noch nicht sicher, wann und wo Brandao zum ersten Mal antreten wird. In einer seiner Äußerungen erklärte er, dass er nach etwa neunzig Tagen Arbeit an seiner Körperform einschätzen werde, wie viel Zeit er noch benötigen werde. Sein Plan sieht den ersten Wettkampf im Jahr 2027 vor, es handelt sich jedoch nicht um eine bereits bestätigte Teilnahme an einer bestimmten Veranstaltung.

Könnte „Classic Physique“ seine zweite Chance im Leben sein?

Rafael Brandao hat zehn Jahre damit verbracht, einen Körper aufzubauen, der sich unter den besten Teilnehmern der Men’s Open behaupten konnte. Er gewann Profi-Titel, setzte sich beim Arnold Classic durch und schaffte es bei der Olympia unter die zehn besten Bodybuilder der Welt. Nun steht jedoch eine Entscheidung an, die den Blick auf seine weitere Karriere grundlegend verändern könnte.

Anstatt weiterhin um möglichst große Muskelmasse zu kämpfen, will er auf Eigenschaften setzen, die seit langem als seine Stärken gelten. Ob er seinen Körper an die strengen Gewichtsgrenzen anpassen und gleichzeitig mit den besten Classic-Physique-Wettkämpfern mithalten kann, weiß noch niemand.

Eines ist jedoch sicher: Rafael Brandao hat sich nach zehn Jahren entschlossen, ein großes Kapitel abzuschließen und ein neues aufzuschlagen. Und sein Debüt in der Classic-Physique-Klasse könnte zu den meistbeachteten Bodybuilding-Ereignissen des Jahres 2027 gehören.

Rafael Brandao hat beschlossen, seinen Weg im Bodybuilding zu ändern, doch eines bleibt gleich: Auch beim Aufbau einer ästhetischen Figur spielen ein gut abgestimmtes Training und eine angemessene Ernährung eine entscheidende Rolle. Wenn auch Sie lange und anstrengende Stunden im Fitnessstudio verbringen, achten Sie darauf, was Sie während des Trainings zu sich nehmen. Eine interessante Option ist GymSupps Super Intra, das Kohlenhydrate in Form von Cluster Dextrin®, essentielle Aminosäuren und weitere Inhaltsstoffe kombiniert, die speziell für die Einnahme während des Trainings entwickelt wurden. Bei starkem Schwitzen ist es wichtig, auch auf die Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten zu achten. Super Electrolytes kann dabei helfen, diese wieder aufzufüllen. Ganz gleich, ob Ihr Ziel mehr Muskelmasse oder bessere Proportionen ist – die Grundlage bleibt ein auf Ihre Möglichkeiten abgestimmtes Training und eine langfristig nachhaltige Ernährung.

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